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Seite 1 von 2 Viele Dialogmarketer kennen Friedhelm Lammoth. Er selbst war lange Jahre DDV-Präsident und ist einer der strategischen Denker unseres Metiers, ein kritischer Fürsprecher wie profunder Redner. Friedhelm Lammoth hat neue Thesen aufgestellt, die jeden Direktmarketer aufhorchen lassen. Eine hört sich konträr zu allem an, wofür das Direktmarketing steht. Hier seine Thesen: Wer nicht wirbt, der stirbt. Wer zu viel wirbt, stirbt auch, weil der Kunde allergisch auf den Überfluss und Penetranz-Faktor reagiert. Die alten Zielgruppen haben abgewirtschaftet. Immer mehr Kaufentscheidungen fallen künftig in social networks. Es braucht wieder Werber, die Ideen haben. Und Unternehmen, die Ideen zulassen. Bei 3.000 Werbebotschaften pro Tag fällt nur noch der auf, der ZICK macht, wenn alle anderen ZACK machen. One-to-one ist unwirtschaftlich. Werbung rechnet sich nur, wenn sie dem One-to-some Prinzip der Nachrichtenvermittlung folgt. Werbung ist nicht nur ein Job, sondern stellt auch die Frage nach der Verantwortung und damit nach der Pflicht, Rechenschaft abzulegen.
Ist das wirklich revolutionär, wie einige Journalisten meinen? Sind die Thesen wirklich neu? Lesen Sie weiter!
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